Konventionelle Kosmetika enthalten oftmals Inhaltsstoffe auf

Erdölbasis – wie beispielsweise Paraffin.

Doch was sucht Erdöl überhaupt in der Kosmetik? Und kann es unsere Haut und Gesundheit schädigen?

Das viele konventionelle Kosmetikprodukte Mineralöle – also aus Erdöl gewonnene Verbindungen – enthalten, wissen viele nicht.

Wie auch, denn für die Liste der Inhaltsstoffe braucht man ja beinahe ein Chemiestudium. Das verarbeitete Erdöl in Cremes, Lippenstiften und Ölen verbirgt sich nämlich hinter vielen Bezeichnungen

zum Beispiel: Cera Microcristallina – Ceresin – Ozokerite – Vaseline – Paraffin – Isoparaffin – Paraffinum Liquidum – Microcrystaline Wax oder auch Petrolatum.

Warum ist überhaupt Mineralöl in kosmetischen Produkten?

Mineralölprodukte wie Paraffinum oder Petrolatum sind in Kosmetika als fettende Komponenten enthalten, welche die Haut glatt aussehen lassen. Dazu legen sie sich wie ein Film über die Haut und verstopfen die Poren. Die Haut sieht gepflegt und weich aus, ist aber „nach innen wie nach außen abgeschlossen“. Langfristig kann die gut gemeinte Pflege so die Haut austrocknen.

Zudem sind erdölbasierte Inhaltsstoffe sind im Gegensatz zu natürlichen Ölen länger haltbar, geruchslos und billig. Gut & günstig für die Kosmetikindustrie – aber auch für unsere Gesundheit?

MOSH und MOAH – Verunreinigung durch Mineralöle

Produkte mit erdölbasierten Inhaltsstoffe enthalten immer wieder Verbindungen, deren Gesundheitsgefahr nicht abschließend geklärt ist: Die sogenannten MOSH- und MOAH-Verbindungen.

MOSH- und MOAH-Verbindungen (gesättigte und aromatische Kohlenwasserstoffe) werden nicht absichtlich zugeführt, sondern sie gelten als Verunreinigungen.

Erst im Februar fand „Stiftung Warentest“ in 18 Lippenpflegeprodukten die unter Krebsverdacht stehenden Mineralölbestandteile. Bereits 2015 hatten sie die kritischen Subsanzen unter anderem in Cremes und Babypflegeprodukten nachgewiesen.